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Die 10 Tipps für ein sicheres Passwort


Tipps für ein sicheres Passwort sind langweilig? CRIF hat analysiert, dass das am häufigsten verwendete Passwort immer noch ‚123456‘ lautet! Noch nie war es so einfach, auf Shopping-Tour im Internet zu gehen, Rechnungen per Online-Zahlung oder andere Finanztransaktionen durchzuführen. Keine Frage, das World Wide Web bietet jede Menge Möglichkeiten, vieles ganz einfach, bequem und vor allem blitzschnell per Smartphone oder PC zu erledigen. Gerade weil unser Leben immer digitaler wird, kommt der „Stärke“ und regelmäßigen Änderung unserer Passwörter eine sehr wichtige Bedeutung zu.

 

Machen Sie es den Kriminellen nicht zu leicht und nutzen Sie unsere 10 Tipps für ein hackersicheres Passwort. Legen wir los.

 

  1. Vergeben Sie für jedes wichtige Konto oder Online-Service ein anderes Passwort. Wichtige Konten sind zum Beispiel Ihre E-Mail, das Online-Banking oder Online-Services, bei denen Sie Ihre Identitätsdaten oder Zahlungsmethoden (IBAN, Kreditkarte) hinterlegt haben. Wird ein Dienst gehackt, hat dies keine unmittelbaren Auswirkungen auf die anderen Dienste.
  2. Bedenken Sie, dass lange Passwörter effektiver und schwieriger zu hacken sind als kurze. Klar, die sind schwieriger zu merken, aber der Aufwand lohnt sich. Am besten denken Sie sich einen Satz aus, den Sie sich gut merken können und verwenden die jeweiligen Anfangsbuchstaben als Passwort. Beispiel gefällig? Aus dem Satz „Drei Hunde und 5 Katzen ergeben 8 Hühner!“ wird das Passwort „3H&5Ke8H!“.
  1. Besonders wichtig ist auch eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen zu verwenden, da die Anzahl möglicher Kombinationen dadurch potenziert und das Hacken erschwert wird. Wie im Beispiel oben gezeigt kann so ein „und“ zum Sonderzeichen „&“ werden.
  2. Vermeiden Sie es, häufige Wörter, Ausdrücke und sich wiederholende Sequenzen zu verwenden. Dazu gehören zum Beispiel „Passwort“, „1234“ oder „QWERTZ“. Diese werden immer noch am häufigsten verwendet.
  3. Verwenden Sie keine Passwörter basierend auf persönlichen Informationen auf die Dritte kommen könnten. Von der eigenen E-Mail, dem Namen des Kindes oder des eigenen Geburtsdatums raten wir Ihnen dringend ab.
  4. Ein sogenannter Social Login, sprich das Einloggen bei einem Dienst mit den Login-Daten eines sozialen Netzwerks wie etwa Facebook, ist eine bequeme Methode, sich schnell bei mehreren Diensten anmelden zu können. Neben dem Datenschutzaspekt sollten Sie jedoch folgendes beachten: Wird das Social Media Konto gehackt bedeutet das, dass auch die vernetzten Konten betroffen sind. Wir empfehlen Ihnen diese Funktion nur bei eher unwichtigen Diensten zu nutzen.
  5. Stellen Sie sicher, dass Ihre Passwörter nicht zugänglich aufgeschrieben sind. Ein Zettel mit notierten Passwörtern oder Geheimzahlen im Geldbeutel ist definitiv ein No-Go!
  6. Damit Sie nicht alle Passwörter im Kopf behalten müssen, kann sich die Nutzung eines sogenannten Passwort Managers lohnen. Diese können unkompliziert im App Store heruntergeladen werden und sind häufig kostenlos. Durch besondere Verschlüsselungsmaßnahmen können solche Dienste Ihre Passwörter sehr zuverlässig und sicher speichern. Merken müssen Sie sich dann nur noch die Zugangsdaten des Passwort Managers.
  7. Aktivieren Sie wenn möglich die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Damit können Sie Hacker effektiv hindern Ihr Konto missbrauchen zu können, selbst wenn es ihnen gelingen sollte, Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort zu hacken.
  8. Generell empfehlen wir Ihnen, Ihr Passwort regelmäßig zu ändern. Bewährt hat sich ein Wechsel im 30-Tage-Rhythmus. Für Ihre wichtigen Konten können Sie sich beispielsweise eine Erinnerung in Ihren Kalender schreiben, um den monatlichen Wechsel nicht zu vergessen.

 

Jetzt wissen Sie sehr gut darüber Bescheid, was Sie bei Ihren Passwörtern beachten sollten, um Hackern das Leben richtig schwer zu machen. Damit unsere digitale Identität noch besser geschützt werden kann, gibt es SICURNET, die Internet Alarmanlage. Der Dienst kann Ihre Daten im Internet und Darknet ständig überwachen und Sie im Falle eines Sicherheitsproblems rechtzeitig warnen. So können Sie verhindern, Opfer eines Identitätsdiebstahls zu werden und dass Ihre Daten für illegale Zwecke verwendet werden können.